Vereinschronik

Die Grün­dung

1957 fasste der Vor­stand des Kame­rad­schafts­bun­des Wol­kers­dorf unter Obmann Karl Kraut­schnei­der den Beschluss, die Musik­ka­pelle des Kame­rad­schafts­bun­des Wol­kers­dorf zu grün­den. Die Musi­ker kamen aus der gan­zen Region Wol­kers­dorf. Es waren viele ehe­ma­lige Mili­tär­mu­si­ker dabei. Kapell­meis­ter war Josef Engerth. Zweck der Kapelle war die musi­ka­li­sche Gestal­tung der damals übli­chen Auf­mär­sche des Kame­rad­schafts­bun­des. Gespielt wur­den Mili­tär­mär­sche, die übli­che Volks­mu­sik (Polka, Wal­zer, Land­ler) und die damals übli­che Ouver­tü­ren und Ope­ret­ten­mu­sik. Zum ers­ten Kon­zert wurde am 8. Dezem­ber 1957 im Gast­haus­saal Ecken­sper­ger gebe­ten. Die­ser Kon­zert­ter­min wurde bis heute beibehalten.

Die ehe­ma­li­gen Mili­tär­mu­si­ker Veigl und Mül­ler aus Pil­lichs­dorf, sowie Direk­tor Karl Kün­schelm aus Schlein­bach sorg­ten für die Aus­bil­dung des Blä­ser­nach­wuch­ses. Schon 1957 trat die Musik­ka­pelle dem Blas­mu­sik­ver­band bei.

1960 wur­den gebrauchte Uni­for­men für die Musi­ker ange­schafft (grau, oran­ger Spie­gel mit Lyra, Tellermütze).

Nach dem Kapell­meis­ter Engerth an den Fol­gen eines Ver­kehrs­un­falls ver­starb, über­nahm kurz­fris­tig Erich Frodl das Amt des Kapell­meis­ters. Es wur­den Musi­ker­part­ner­schaf­ten mit der Blas­mu­sik von Niklas­dorf (Stei­er­mark) und der Pater Haspinger-Kapelle, Oberrasen/Südtirol geschlossen.

1968 wur­den neue Instru­mente mit „Nor­mal­stim­mung“ angeschafft.

1969 wurde die erste Tracht nach Vor­gabe des Hei­mat­wer­kes (grauer Rock, grü­nes Gilet, schwarze Hose, schwar­zer Hut) angeschafft.